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| Raziel 76 |
12.09.2009, 15:51
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![]() dem Board verfallen ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Gruppe: Advanced Member Beiträge: 2,886 Mitglied seit: 29.10.2004, 11:14 Aus: Zwischen Had und Ostbahn Mitglieds-Nr.: 179 |
Die Tatsache, dass Max Brooks der Sohn von Mel Brooks ist und der Titel lassen eigentlich eine Satire erwarten. Doch das Gegenteil trifft zu, dieser Zombie-Roman hinterlässt einen außerordentlich realistischen Eindruck. Eines Tages wird in China eine absolut tödliche Krankheit entdeckt, die Betroffene nach ihrem Ableben zu Zombies werden lässt. Diese geben die Seuche durch Bisse weiter und sind nur durch Zerstörung ihres Gehirns endgültig zu töten. Bald breitet sich diese Seuche über die ganze Welt aus und drängt die Menschheit immer weiter zurück an den Rand der Ausrottung. Insgesamt könnte man den Roman als Hintergrundgeschichte der bekannten Zombie-Filme sehen. Das Ungewöhnliche an „Wer länger lebt, ist später tot“ ist aber die Erzählweise. In meist recht kurzen Abschnitten erzählen verschiedenste Menschen, die mehr oder weniger im Zentrum des Geschehens standen, in Interviewform von ihren Erlebnissen. Durch diese Form entsteht der oben erwähnte Realismus. Wer befürchtet, dass das Fehlen eines oder weniger durchgehender Protagonisten und einer subjektiven Handlung nicht für genug Spannung sorgt, wird eindeutig eines Besseren belehrt. Max Brooks schafft reichlich Spannung fast allein mit der Hintergrundgeschichte. Den Rest schaffen die wirklich ausgezeichnet beschriebenen, zahllosen Charaktere, deren kleine Episoden sehr persönlich erzählt werden. Auch wer mit dem Thema Zombies wirklich nicht viel anfangen kann, wird von diesem Roman und seinem Feuerwerk an Ideen und Figuren angenehm überrascht werden. Quelle: buchkritik.at -------------------- Früher war ich unentschlossen,
Heute bin ich mir nicht mehr so sicher. |
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| LoFi Version | Aktuelles Datum: 08.09.2010, 19:43 |